Gartentipps für August – Gartenarbeit im August: Was tun, was pflanzen im August

A vibrant garden scene in the heart of summer, with lush foliage and flourishing blooms. In the foreground, a gardener tenderly tends to their plants, their hands gently caressing the delicate leaves. The middle ground reveals an abundance of vegetable beds, each bursting with the promise of a bountiful harvest. In the background, a serene seating area invites quiet contemplation amidst the verdant landscape. Warm, golden sunlight filters through the canopy, casting a soft, inviting glow over the entire scene. The atmosphere is one of peaceful productivity, where the gardener's hard work and the garden's natural beauty coexist in perfect harmony.

Der Hochsommer ist die ideale Zeit, um Ihren Garten optimal zu nutzen. Jetzt reifen Obst und Gemüse, während gleichzeitig Platz für Herbstkulturen entsteht. Mit der richtigen Planung erzielen Sie eine kontinuierliche Ernte und bereiten den Boden für die kommende Saison vor.

Nutzen Sie den August, um Pflanzen wie Spinat, Radieschen oder Wintergemüse auszusäen. Achten Sie dabei auf ausreichende Bewässerung, besonders in Hitzeperioden. Gleichzeitig können Sie Kräuter ernten und Samen für das nächste Jahr gewinnen.

Durch gezielte Pflegemaßnahmen fördern Sie das Wachstum Ihrer Nutz- und Zierpflanzen. Entfernen Sie regelmäßig Unkraut und kontrollieren Sie Schädlinge. So bleibt Ihr Garten gesund und ertragreich.

Gartentipps August: Die wichtigsten Aufgaben im Überblick

Effiziente Wassernutzung und Heckenschnitt prägen die Gartenarbeit in dieser Saison. Nutzen Sie den Sommer, um Ressourcen zu schonen und Pflanzen optimal zu pflegen.

A serene August garden scene in the afternoon sun. In the foreground, lush green bushes and shrubs are carefully trimmed, their fresh leaves glistening. The middle ground features a well-tended vegetable patch, rows of thriving plants surrounded by rich, dark soil. In the background, a wooden fence lines the edge of the garden, leading the eye towards a picturesque landscape of rolling hills and a cloudless blue sky. The overall mood is one of tranquility and diligent care, capturing the essence of essential gardening tasks for the August season.

Bewässerung anpassen

Gießintervalle von 48 Stunden schonen das Wasser. Installieren Sie Tropfsysteme für Beete – sie sparen bis zu 30% mehr als herkömmliches Sprengen.

Nutzen Sie Regenwasser und gießen Sie zwischen 5 und 7 Uhr morgens. So reduzieren Sie Verdunstungsverluste. Eine Mulchschicht hält die Feuchtigkeit zusätzlich im Boden.

„Morgendliches Gießen ist goldwert – die Pflanzen nehmen das Wasser effizienter auf.“

Hecken in Form bringen

Liguster und Hainbuche benötigen jetzt ihren letzten Formschnitt. Kürzen Sie überstehende Triebe bis Mitte August, damit die Hecken vor dem Winter verheilen.

Verwerten Sie Schnittgut als Mulch oder kompostieren Sie es. Für dicke Äste empfiehlt sich Baumwachs zum Schutz vor Pilzbefall.

  • Schreddern Sie Heckenabfälle für schnelle Kompostierung.
  • Arbeiten Sie mit scharfen Scheren für glatte Schnitte.

Rasenpflege im Hochsommer

Hitze und Trockenheit stellen den Rasen auf die Probe – mit diesen Maßnahmen bleibt er gesund. Kontrollieren Sie regelmäßig die Bodenfeuchte und passen Sie die Pflege an die Witterung an.

A lush, verdant lawn shimmers under the blistering summer sun, its blades gently swaying in the warm breeze. In the foreground, a well-maintained lawn mower stands ready, its sharp blades gleaming, poised to tame the long grass. The middle ground reveals a neatly trimmed and edged lawn, showcasing the homeowner's dedication to meticulous Rasenpflege. In the background, vibrant flowers and verdant shrubs create a colorful backdrop, framing the serene scene. Soft, diffused lighting bathes the landscape, lending a natural, realistic feel to the image. The overall mood conveys a sense of tranquility and pride in the well-tended, lush summer garden.

Rasen neu anlegen oder nachsäen

Lücken im Rasen schließen Sie am besten mit speziellen Nachsaatmischungen. Raygras keimt schnell und sorgt für dichten Bewuchs. Lockern Sie die Erde vor dem Ausbringen des Saatguts leicht auf.

Für verdichtete Flächen hilft eine Aerifizierungsgabel. Sie verbessert die Luftzufuhr und fördert das Wurzelwachstum. Ein pH-Wert von 5,5 bis 6,5 optimiert die Nährstoffaufnahme.

Mähen und vertikutieren

Halten Sie eine Schnitthöhe von vier Zentimetern ein. Kürzeres Mähen stresst den Rasen bei Hitze. Entfernen Sie Moos mit Eisen-II-Sulfat und vertikutieren Sie maximal 3 mm tief.

Robotermäher deaktivieren Sie bei Trockenheit. Mähen Sie nur trockene Flächen, um Schäden zu vermeiden. Das Schnittgut können Sie als Mulch verwenden.

Düngung im Spätsommer

Ein Langzeitdünger mit 20% Kaliumanteil stärkt die Widerstandskraft. Düngen Sie früh morgens und wässern Sie anschließend gründlich. So vermeiden Sie Verbrennungen.

Testen Sie den Boden vor der Düngung. Überschüssige Nährstoffe belasten das Grundwasser und fördern Unkrautwachstum.

Boden vorbereiten mit Gründüngung

Mit der richtigen Vorbereitung schaffen Sie ideale Bedingungen für die nächste Saison. Gründüngungspflanzen verbessern die Boden-Struktur und reichern Nährstoffe an. Besonders Phacelia und Gelbsenf eignen sich als natürliche Stickstoffsammler.

Ölrettich bekämpft durch seine Wurzelausscheidungen schädliche Nematoden. Diese Methode ist chemiefrei und fördert gleichzeitig die Durchlüftung des Beets. Achten Sie auf die richtige Pflanzenkombination für optimale Ergebnisse.

  • Lupinen säen Sie mit 3 Gramm pro Quadratmeter aus
  • Buchweizen benötigt 5 Gramm pro Quadratmeter
  • Perserklee eignet sich besonders für schattige Lagen

Verholzte Pflanzen sollten Sie mit einem Schuffel flach einarbeiten. Diese Technik beschleunigt die Rotte und erhält die wertvollen Nährstoffe im Boden. Lockern Sie die Erde vor der Einsaat gründlich.

Vor Frostperioden arbeiten Sie die Mulchschicht ein. So schützen Sie den Winter über wichtige Mikroorganismen. Die natürliche Deckschicht verhindert zusätzlich Erosion durch Wind und Regen.

Schädlinge und Krankheiten früh erkennen

Schädlinge und Krankheiten lassen sich durch frühzeitiges Handeln effektiv bekämpfen. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Pflanzen auf Verfärbungen oder Fraßspuren. Besonders an jungen Trieben zeigen sich erste Anzeichen.

Pheromonfallen für Apfelwickler reduzieren den Befall deutlich. Platzieren Sie diese bis Mitte August in Obstbäumen. Die Fallen unterbrechen den Paarungszyklus der Schädlinge.

Siehe auch  Bodnant-Schneeball Pflanzen WIKI – alles über den Bodnant-Schneeball
Methode Anwendung Wirksamkeit
Raupenleimringe An Obstbaumstämmen anbringen Schützt vor kriechenden Larven
Neemöl-Spray Bei Blattlausbefall sprühen Stoppt Saugschädlinge in 48h
Brennnesseljauche 1:10 verdünnt gießen Vorbeugend gegen Mehltau

Entfernen Sie befallene Blätter sofort und entsorgen Sie sie in geschlossenen Tüten. So verhindern Sie die Ausbreitung von Pilzsporen. Arbeiten Sie mit sauberen Werkzeugen.

Nützlingshotels fördern natürliche Fressfeinde wie Florfliegen. Platzieren Sie diese in der Nähe von Gemüsebeeten. Die Tiere reduzieren Schädlinge ohne Chemie.

„Vorbeugung spart Zeit – wöchentliche Kontrollen minimieren spätere Schäden.“

Nutzen Sie die reiche Ernte im Gemüsegarten

Frische Früchte und Gemüse erreichen im Spätsommer ihren optimalen Reifegrad. Jetzt lohnt es sich, Erntezeitpunkte genau zu planen und Lagerbedingungen anzupassen. So verlängern Sie die Genussphase Ihrer Gartenprodukte.

Erntezeiten optimieren

Tomaten pflücken Sie am besten, wenn sie auf leichten Druck nachgeben. Messen Sie den Zuckergehalt mit einem Brix-Refraktometer für perfekte Aromaentfaltung.

Bei Kernobst zeigt die Samenfarbe den Reifegrad: Braune Kerne signalisieren Erntereife. Ernten Sie morgens – dann ist der Vitamingehalt am höchsten.

Lagerung von Obst und Gemüse

Äpfel benötigen kühle 4°C bei 85% Luftfeuchte. Lagern Sie ethylenproduzierende Sorten separat – sie beschleunigen die Reifung anderer Früchte.

Produkt Lagerart Haltbarkeit
Möhren Sandkiste 6 Monate
Kräuter vakuumiert 12 Monate
Pastinaken Erdmiete bis Frühjahr

Diese Methoden bewahren Aroma und Nährstoffe:

  • Solar-Trockner für Tomaten und Pilze
  • Kellerregale mit Luftzirkulation
  • Dunkle Vorratsbehälter für Zwiebeln

„Richtige Lagerung verdoppelt die Genussdauer – investierte Zeit zahlt sich aus.“

Planen Sie die Einlagerung nach Reifezeitpunkten. So nutzen Sie den Herbst optimal für frische Vorräte aus eigenem Anbau.

Gemüse und Kräuter im August aussäen

Mit gezielter Aussaat im Spätsommer verlängern Sie die Erntesaison. Nutzen Sie die warmen Böden für schnelle Keimung und robustes Wachstum. Besonders winterharte Sorten entwickeln jetzt starke Wurzeln.

Direktsaat für Herbstkulturen

Radieschen und Spinat säen Sie bis Ende August direkt ins Beet. Saatbänder garantieren gleichmäßigen Abstand. Decken Sie die Pflanzen mit Vlies ab – es schützt vor Wind und Vogelfraß.

Führen Sie bei älterem Saatgut einen Keimtest durch. Legen Sie 10 Samen auf feuchtes Küchenpapier. Keimen weniger als 6, verwenden Sie frische Ware. Buschbohnen eignen sich bis Mitte August für die Herbsternte.

Vorkultur für Wintergemüse

Chinakohl und Wirsing ziehen Sie bei 18-22°C vor. Mischen Sie das Substrat aus 3 Teilen Kokosfasern und 1 Teil Perlite. Diese Kombination speichert Wasser und belüftet die Wurzeln.

Sellerie benötigt Licht zur Keimung. Drücken Sie die Samen nur leicht an. Nach 3 Wochen verpflanzen Sie die Setzlinge ins Beet. So ernten Sie bis ins nächste Jahr frisches Gemüse.

Pflegearbeiten im Nutzgarten

Tomaten und Kohl benötigen im Spätsommer besondere Aufmerksamkeit. Gezielte Maßnahmen fördern das Wachstum und beugen Krankheiten vor. Arbeiten Sie mit sauberen Werkzeugen, um Gemüsepflanzen optimal zu versorgen.

Tomaten ausgeizen und hochbinden

Entfernen Sie Seitentriebe bei Tomaten regelmäßig. Nutzen Sie desinfizierte Messer oder Daumennägel. So lenken Sie die Energie in die Fruchtbildung.

Spiraldraht-Stützen mit 8 mm Durchmesser bieten Halt. Binden Sie lange Triebe locker an. Mulchfolien aus Stroh schützen vor Kraut- und Braunfäule.

  • Kalziumnitrat beugt Blütenendfäule vor
  • Arbeiten Sie morgens – die Pflanzen sind praller
  • Entfernen Sie Blätter unter den ersten Früchten

Kohlsorten düngen

Brassica-Arten wie Wirsing benötigen jetzt Nährstoffe. Brennnessel-Blattdüngung liefert Stickstoff. Führen Sie vorher einen Jod-Test durch, um Bodenmüdigkeit zu prüfen.

„Blattdünger wirkt schneller als Granulat – besonders bei Trockenheit.“

Diese Methoden zeigen Wirkung:

  1. Flüssigdünger mit Gießwasser mischen
  2. Komposttee alle 14 Tage ausbringen
  3. Mulchschicht aus Grasschnitt auftragen

Obstgehölze schneiden und pflegen

Obstgehölze benötigen im Spätsommer gezielte Pflege für optimale Erträge. Durch richtige Schnitttechniken und Vermehrungsmethoden fördern Sie gesundes Wachstum und reiche Früchte in der nächsten Saison.

Sommerschnitt für Bäume

Kernobst wie Äpfel und Birnen schneiden Sie Anfang August. Entfernen Sie senkrechte Wasserschosse und nach innen wachsende Triebe. Dies verbessert die Luftzirkulation und reduziert Krankheitsrisiken.

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Bei Steinobst erfolgt der Schnitt direkt nach der Ernte. Kirschen neigen zu Winterblutungen – hier ist der August ideal. Walnüsse vertragen nur leichte Korrekturen in dieser Zeit.

  • Verwenden Sie Okulationsmesser für präzise Schnitte
  • Kronen um 30% auslichten für bessere Sonneneinstrahlung
  • Wundverschlussmittel nur bei Schnittstellen über 3 cm

Beerensträucher vermehren

Johannisbeeren und Stachelbeeren lassen sich jetzt durch Absenker vermehren. Behandeln Sie die Triebspitzen mit Wurzelhormon und bedecken Sie sie mit Erde. Nach 6 Wochen bilden sich neue Wurzeln.

Für Rindenpfropfung bei Kernobst wählen Sie gesunde Edelreiser. Fruchtwaagen helfen, den Ertrag bestehender Pflanzen einzuschätzen. So planen Sie die Vermehrung bedarfsgerecht.

„Sommerschnitt bremst starkes Wachstum und lenkt Energie in die Fruchtbildung.“

Zierpflanzen im August setzen und pflegen

Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um den Grundstein für farbenfrohe Beete im nächsten Jahr zu legen. Die warme Erde begünstigt das Anwachsen von Blumenzwiebeln und Stauden. Gleichzeitig stärken Sie bestehende Pflanzen für die kommende Saison.

Blumenzwiebeln richtig setzen

Stecken Sie Frühlingsblüher wie Tulpen oder Narzissen bis Ende August. Als Faustregel gilt: Dreimal so tief pflanzen, wie die Zwiebel hoch ist. Eine Drainageschicht aus Blähton verhindert Staunässe.

Diese Methoden sichern Erfolg:

  • Lasagne-Pflanzung: Schichten Sie spät- und frühblühende Sorten übereinander
  • Mykorrhiza-Pilze beim Setzen hinzufügen – sie fördern die Wurzelbildung
  • Pflanzlöcher mit Sand auffüllen bei schweren Böden

Stauden teilen und stützen

Ältere Stauden verjüngen Sie durch Teilung. Schneiden Sie die Pflanzen mit einem scharfen Messer in Segmente. Jedes Teilstück sollte maximal fünf Augen besitzen.

Hohe blumen wie Pfingstrosen stabilisieren Sie mit Edelstahlringen. Diese schonen die Triebe und erhalten die natürliche Wuchsform. Mulchen Sie mit Kompost – das hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut.

„Geteilte Stauden blühen üppiger – die Maßnahme regt die Vitalität an.“

Kontrollieren Sie regelmäßig auf Schädlinge. Besonders Schnecken befallen junge Triebe. Biologische Mittel wie Kaffeesatz oder Schneckenzäune bieten Schutz.

Balkon und Terrasse bepflanzen

Balkone und Terrassen verwandeln sich im Spätsommer in blühende Oasen. Mit der richtigen Pflanzenauswahl schaffen Sie attraktive Akzente. Besonders Kübelpflanzen eignen sich für begrenzte Flächen.

Herbstblüher für Kübel

Pflanzen Sie Astern und Chrysanthemen in spezielles Substrat. Eine Mischung aus 70% Weißtorf und 30% Lavagranulat sorgt für optimale Wachstumsbedingungen. Diese Zusammensetzung speichert Wasser und Nährstoffe ideal.

So gelingt die Pflege:

  • Langzeitdünger-Perlen direkt ins Pflanzloch geben
  • pH-Wert für Hortensien auf 5,5 einstellen
  • Windschutzmatten aus Jute schützen empfindliche Arten

Stecklinge von Balkonpflanzen

Vermehrung gelingt mit 0,3% IBA-Bewurzelungspulver. Schneiden Sie 10 cm lange Triebe und entfernen Sie die unteren Blätter. Das fördert die Wurzelbildung.

Diese Techniken helfen:

  1. Tröpfchenbewässerung mit Zeitschaltuhr einrichten
  2. Abends gießen reduziert Verdunstung
  3. Mulchschicht hält Feuchtigkeit

„Konsistente Feuchtigkeit ist entscheidend – Stecklinge vertrocknen schnell.“

Kräuter ernten und vermehren

Frische Kräuter erreichen jetzt ihren Höhepunkt an Aroma und Wirkstoffen. Nutzen Sie die warmen Tage für Ernte und Vermehrung. Besonders mediterrane Sorten entwickeln jetzt ihre volle Würzkraft.

Lavendel nach der Blüte schneiden

Schneiden Sie Lavendel etwa 10 cm über dem verholzten Bereich zurück. Ideal ist der Zeitpunkt direkt nach der Blüte. Verwenden Sie scharfe Scheren für glatte Schnittflächen.

Diese Maßnahmen fördern die Gesundheit der Pflanze:

  • Entfernen Sie maximal ein Drittel der Trieblänge
  • Schneiden Sie bei trockenem Wetter zwischen 10 und 11 Uhr
  • Verwerten Sie Schnittgut für Duftsäckchen oder Hydrolate

Konservierung durch Trocknen

Ernten Sie Kräuter am Morgen nach dem Taubeginn. Bündeln Sie kleine Sträuße und hängen Sie sie kopfüber an einen dunklen Ort. Optimal sind Temperaturen um 20°C bei guter Belüftung.

Methode Eignung Haltbarkeit
Vakuumieren Basilikum, Dill 12 Monate
Gefriertrocknung Petersilie, Schnittlauch 18 Monate
Öl-Einlegen Rosmarin, Thymian 6 Monate

Bewahren Sie getrocknete Kräuter in dunklen Glasbehältern auf. Beschriften Sie diese mit Art und Erntedatum. So behalten Sie den Überblick über Ihre Vorräte.

„Richtig getrocknete Kräuter entfalten auch nach Monaten ihr volles Aroma.“

Nachhaltige Bewässerung bei Hitze

Intelligente Bewässerungslösungen schonen Ressourcen in heißen Phasen. Tröpfchenbewässerung reduziert den Verbrauch um bis zu 60% gegenüber herkömmlichen Methoden. Besonders im Sommer lohnt sich die Umstellung auf effiziente Systeme.

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Zisternen mit 1000 Liter Fassungsvermögen sammeln Regenwasser optimal. Kombinieren Sie diese mit Schwitzschläuchen unter Mulchschichten. Das System gibt Wasser direkt an die Wurzeln ab und minimiert Verdunstung.

Moderne Technik unterstützt die Präzisionsbewässerung:

  • Bodenfeuchtesensoren messen den aktuellen Bedarf
  • Pflanzenkläranlagen filtern Grauwasser für Wiederverwendung
  • Taupunktberechnung bestimmt ideale Gießzeiten

Gießen Sie zwischen 4 und 7 Uhr morgens. In diesem Zeitfenster ist die Verdunstung am geringsten. Nutzen Sie Regentonnen oder unterirdische Speicher für natürliches Regenwasser.

„Jeder Tropfen zählt – moderne Systeme machen Bewässerung messbar und steuerbar.“

Mulchen Sie Beete mit Rasenschnitt oder Rindenmaterial. Die Schicht hält Feuchtigkeit und reduziert Gießintervalle. Für Bäume eignen sich Bewässerungssäcke, die langsam Wasser abgeben.

Urlaubsvertretung für Pflanzen organisieren

Mit smarten Lösungen bleiben Ihre Pflanzen auch im Urlaub gepflegt. Automatische Systeme und praktische Hilfsmittel überbrücken Trockenphasen zuverlässig. Planen Sie rechtzeitig, um Schäden zu vermeiden.

Bewässerungscomputer mit Feuchtigkeitssensor sind ideal für den Garten. Sie messen den Wasserbedarf und steuern die Versorgung exakt. Modelle mit App-Anbindung ermöglichen Fernüberwachung.

Diese Alternativen funktionieren ohne Technik:

  • Selbstbewässerungstöpfe mit Docht transportieren Wasser aus einem Reservoir
  • Kapillarmatten leiten Feuchtigkeit gleichmäßig zu Topfpflanzen
  • Umdrehen von Wasserflaschen mit kleinen Löchern im Deckel
Methode Dauer Kosten
Bewässerungscomputer bis 4 Wochen ab 50€
Ton-Kegel 7-10 Tage 15€/Set
Nachbarschaftshilfe unbegrenzt Gegenleistung

Erstellen Sie eine digitale Checkliste mit Notfallkontakten. Fügen Sie Pflegeanleitungen für jede Pflanzengruppe hinzu. Speichern Sie das Dokument in der Cloud für einfachen Zugriff.

„Ein Testlauf zwei Wochen vor der Reise deckt Schwachstellen im System auf.“

Für empfindliche Gewächse lohnt sich ein Pflanzenpass. Notieren Sie Lichtbedarf, Wasserintervalle und Besonderheiten. So erhalten Helfer alle nötigen Informationen auf einen Blick.

Fazit: Den Garten im August genießen

Phänologische Zeigerpflanzen liefern wertvolle Hinweise für die Gartenplanung. Beobachten Sie Blütezeiten und Wachstumsmuster, um Standorte und Pflege im nächsten Jahr zu optimieren.

Führen Sie eine Mikroklima-Analyse durch. Dokumentieren Sie Lichtverhältnisse und Bodenbedingungen für zukünftige Bepflanzungen. Nutzen Sie Aussaatkalender oder Apps zur Unterstützung.

Warten Sie Werkzeuge vor dem Herbst. Reinigen und ölen Sie Scheren, um Rost vorzubeugen. Fachliteratur zu naturnahen Gärten bietet weitere Inspiration.

FAQ

Wie wird der Rasen im August richtig gepflegt?

Mähen Sie nicht zu tief und wässern Sie früh morgens. Bei Trockenheit vertikutieren Sie besser im Frühjahr. Eine leichte Herbstdüngung stärkt die Gräser.

Welches Gemüse kann noch im August ausgesät werden?

Spinat, Radieschen und Feldsalat eignen sich für Direktsaat. Chinakohl und Winterportulak lassen sich als Vorkultur anziehen.

Wie schützt man Pflanzen während der Urlaubszeit?

Automatische Bewässerungssysteme oder Wasserspeicher helfen. Kübelpflanzen sollten schattig stehen. Nachbarn können regelmäßig kontrollieren.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Lavendelschnitt?

Schneiden Sie Lavendel nach der Blüte um ein Drittel zurück. Verholzte Triebe werden dabei nicht entfernt.

Wie lagert man geerntetes Obst und Gemüse richtig?

Äpfel und Birnen bleiben im kühlen Keller frisch. Wurzelgemüse hält in feuchtem Sand. Tomaten sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Was tun gegen Schädlinge an Kohlpflanzen?

Netze schützen vor Kohlweißlingen. Bei Läusen hilft Brennnesselsud. Regelmäßige Kontrolle beugt Befall vor.

Wie bereitet man Beete für die nächste Saison vor?

Gründüngung mit Phacelia oder Senf verbessert den Boden. Abgeräumte Flächen werden mit Kompost angereichert.

Welche Blumenzwiebeln werden im August gesetzt?

Frühblüher wie Tulpen, Narzissen und Krokusse kommen jetzt in die Erde. Achten Sie auf ausreichend Pflanztiefe.

Wie bewässert man nachhaltig bei Hitze?

Gießen Sie morgens mit Regenwasser. Mulch reduziert Verdunstung. Tropfbewässerung spart Wasser.

Kann man im August noch Erdbeeren pflanzen?

Ja, bis Mitte des Monats ist Pflanzzeit. Wählen Sie sonnige Standorte mit lockerem Boden.